Mieter*in

Mieter*in

Die Situation

Viele Mieter*innen möchten sich an der Energiewende beteiligen, um die eigenen Nebenkosten zu reduzieren. Die Reduzierung der eigenen Stromkosten steht weit oben auf der Wunschliste. Doch was tun, wenn auch mit dem günstigsten Stromtarif und reduziertem Stromverbrauch die Rechnung immer noch hoch ist? Oft haben Mieter*innen keine Möglichkeit, mit einer eigenen Photovoltaik (PV)-Anlage Strom zu produzieren, da z.B. ein fehlender Balkon, Schatten, eine ungünstige Himmelsrichtung oder kein Geld zur Investition dem Vorhaben im Weg stehen.

Hier können Vermieter*innen unterstützen! Mit einer gemeinschaftlich genutzten PV-Anlage auf dem Dach können Mieter*innen ihre Stromkosten spürbar reduzieren, ohne selbst investieren zu müssen.

Das Prinzip

Die Vermieter*in installiert auf dem Dach für jede Wohnung eine PV-Anlage (z. B. 4 PV-Module, Wechselrichter, Speicher) und verbindet sie mit dem Stromnetz der Mieter*in. Der mit der PV-Anlage erzeugte Strom wird von der Mieter*in verbraucht und senkt so den Einkauf von Strom aus dem öffentlichen Netz. Darüber hinaus installiert die Vermieter*in eine PV-Anlage zur Versorgung des Allgemeinstrombedarfs im Haus (z.B. für Licht, Hauswaschmaschine, Heizung).

Die Vermieter*in berechnet für die Bereitstellung der Anlagen die Hälfte der eingesparten Stromkosten. So profitieren beide – Mieter*in und Vermieter*in – von der Sonnenernte.

Vorteile im Überblick

• Reduzierung der eigenen Stromkosten (circa 40 bis 55 Prozent Autarkiegrad)

• Reduzierung der Nebenkosten (Allgemeinstrom)

• Unkomplizierte Beteiligung an der Energiewende ohne Investitionskosten oder -risiko

• Maximaler Solarstromertrag durch Dachinstallation der Solaranlagen

• Gleicher Ertrag für alle Wohnungen

Förderung von Haushalten mit niedrigem Einkommen durch die Caritas möglich

Nächste Schritte

Nimm gerne Kontakt zu uns auf. Wir können mit Dir Deine Möglichkeiten besprechen und Dich fit machen für ein Gespräch mit Deiner Vermieter*in.

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